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Sitzung16012007

Protokoll der Sitzung des engeren Kreises der Taskforce
des wissenschaftlichen Arbeitskreises

„Wissenschaftlicher Nachwuchs“ der DGAI
am 16. Januar 2007, 11:00 – 14:00 Uhr, in Würzburg

Teilnehmer: Prof. Dr. N. Roewer, Würzburg (1. Sprecher des Arbeitskreises)
Prof. Dr. B. Urban, Bonn (2. Sprecher des Arbeitskreises)
Prof. Dr. C. Nau, Erlangen (Schriftführerin des Arbeitskreises)
Dr. R. Francis, Berlin (Koordinator der Arbeitsgruppe „Aus- und Weiterbildung“)
Dr. J. Larmann, Münster (Koordinator der Arbeitsgruppe „Mentoring“)
Dr. S. Stehr, Dresden (Koordinator der Arbeitsgruppe „Informationsaustausch“)
Dr. Sergej Thal, Mainz (Koordinator der Arbeitsgruppe Informationsaustausch“)
Priv.-Doz. Dr. Ch. Wunder (persönlicher Assistent von Prof. Roewer)
Abwesend: Priv.-Doz. Dr. T. Weber, Münster (Koordinator der Arbeitsgruppe
„Informationsaustausch“)
 

1) Begrüßung durch Prof. Dr. N. Roewer, Festlegung der Agenda
Herr Prof. Roewer begrüßt die Teilnehmer der Sitzung des engeren Kreises der Taskforce des wissenschaftlichen
Arbeitskreises „Wissenschaftlicher Nachwuchs“ und bedankt sich für ihr Kommen.
Folgende Agenda der Sitzung wird gemeinsam beschlossen:
2) Bericht von der Sitzung des Engeren Präsidiums der DGAI
3) Seminar „Wissenschaftliches Arbeiten“
4) Mentorenprogramm
5) Vorab-Begutachtung von DFG-Anträgen
6) Internetauftritt des WAKWIN
7) Treffen des WAKWIN anlässlich der Wissenschaftlichen Arbeitstage der DGAI in Würzburg
8) Fund-Raising
9) Flyer

2) Bericht von der Sitzung des Engeren Präsidiums der DGAI
Das Konzept des WAKWIN zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Forschung
durch die DGAI bestehend aus 5 Programmen (Mentoring-Programm, Seminar „Wissenschaftliches
Arbeiten“, Vorab-Begutachtung von DFG-Anträgen, Rotationsstellen, Trainings-Grants; siehe Anlage)
wurde von Frau Prof. Nau auf der Sitzung des Engeren Präsidiums der DGAI am 17. November 2006
in Weimar vorgestellt. Zur Information liegt das Protokoll der Sitzung in Ausschnitten vor. Prof. Roewer
berichtet, dass das Konzept insgesamt sehr positiv aufgenommen worden sei. Allerdings habe sich
das Präsidium v.a. aufgrund der mit den einzelnen Programmen verbundenen hohen Kosten zur Festlegung
einer Rangfolge der zu unterstützenden Programme entschieden. Dabei sei der Vorab-
Begutachtung von DFG-Anträgen und dem Mentoringprogramm die höchste Priorität eingeräumt worden.
Zur Förderung dieser Programme wird von der DGAI eine Rücklage von 50.000 € eingestellt. Das
Seminar „Wissenschaftliches Arbeiten“ soll zunächst auf Probe und ohne finanzielle Verpflichtung der
DGAI durchgeführt werden.

3) Seminar „Wissenschaftliches Arbeiten“
Prof. Roewer regt an, zur Durchführung des Seminars „Wissenschaftliches Arbeiten“ entgegen den
ursprünglichen Überlegungen nun doch einen oder mehrere Industrie-Sponsoren zu suchen und aus
Kostengründen die Teilnehmerzahl einzuschränken. Zunächst soll das Programm durch die Arbeitsgruppe
„Aus- und Weiterbildung“ konzipiert bzw. weiter konkretisiert werden und dann gezielt Industriepartnern
mit der Bitte um Unterstützung vorgelegt werden. Im Minimalfall müssen lediglich die Reise-
und Übernachtungskosten für die Referenten aufgebracht werden.
Prof. Urban schlägt eine vorausschauende Programmplanung vor im Sinne einer Programmserie mit
modularem Aufbau. Das Pilotseminar könne als Auftaktveranstaltung durchgeführt werden, auf der ein
entsprechendes Konzept mit Modulen in Aussicht gestellt wird.
Als geeigneter Termin für die Veranstaltung wird Ende November ins Auge gefasst, da es hier zu keinen
Überschneidungen mit nationalen oder internationalen Veranstaltungen kommt.

4) Mentorenprogramm
Herr Dr. Larmann hat ein Manuskript „Entwicklung eines Mentorenprogramms für Nachwuchswissenschaftler
– Call vor Mentees“ vorgelegt, das zur Diskussion gestellt wird. Die Publikation soll in Anästhesiologie
& Intensivmedizin in der Rubrik „DGAInfo – Aus den wissenschaftlichen Arbeitskreisen“ in
der März-Ausgabe erfolgen. Das Manuskript muss bis Anfang Februar beim Verlag eingereicht sein.
Herr Prof. Urban und Frau Prof. Nau werden Anregungen und Kommentare zum Manuskript mit Herrn
Dr. Larmann in den nächsten Tagen persönlich besprechen. Herr Prof. Urban wird dabei mit Herrn Dr.
Larmann über SKYPE / UNYTE in Kontakt treten.
Herr Prof. Roewer betont die Notwendigkeit, in der Publikation unmissverständlich darauf hinzuweisen,
dass Mentoren unter keinen Umständen Mentees für die eigene Institution anwerben.
Nach einer ausführlichen Diskussion, wie und aus welchen Kreisen geeignete Mentoren für das Programm
rekrutiert werden und mit Mentees zusammengeführt werden sollen, wird folgendes Vorgehen
beschlossen:
Entgegen dem ursprünglichen Vorhaben wird zunächst kein Anschreiben an potentielle Mentoren
erfolgen mit der Aufforderung, sich am Mentorenprogramm zu beteiligen. Die Arbeitsgruppe Mentoring
wird hingegen einen virtuellen Pool potentieller Mentoren bilden. In Frage kommen z.B. die Lehrstuhlinhaber
und weitere Professoren unseres Fachgebietes, Wissenschaftler, die erfolgreich Drittmittel
von öffentlicher Seite in kompetitiven Verfahren eingeworden haben oder mit Forschungsstipendien
und wissenschaftlichen Preisen der DGAI ausgezeichnet wurden, sowie Mitglieder der Programmkommission
Grundlagenforschung für den DAC. Für jeden Mentee werden individuell auf Grundlage
von Lebenslauf, wissenschaftlichen Interessen sowie Karrierezielen potentielle Mentoren ausgewählt.
Diese werden dann persönlich nach ihrer Bereitschaft befragt, als Mentoren am Programm teilzunehmen.
Auf dem DAC wird als Auftaktveranstaltung für Mentees und Mentoren ein gemeinsames Lunch-
Meeting organisiert. Es soll Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Planung zukünftiger
Mentoren-Mentee Interaktionen geben.

5) Vorab-Begutachtung von DFG-Anträgen
Frau Prof. Nau wird ein Manuskript erstellen, in dem das Programm „Vorab-Begutachtung von DFGAnträgen“
vorgestellt wird. Die Publikation soll in Anästhesiologie & Intensivmedizin in der Rubrik
„DGAInfo – Aus den wissenschaftlichen Arbeitskreisen“ in der April-Ausgabe erfolgen, also noch vor
dem DAC2007. Das Manuskript muss bis Anfang März beim Verlag eingereicht sein.
Das Programm ist ausdrücklich ein Programm des WAKWIN und wird durch die DGAI gefördert.
Die Teilnehmer der Sitzung diskutieren im Detail, wer Einsicht in die zu begutachtenden Anträge erhält
und in welcher Form und durch wen die Vermittlung zwischen Antragsteller und beratenden Experten
(Gutachter der Anträge) erfolgen wird.

Folgender Ablauf wird zunächst besprochen:
Die Antragsteller senden folgende Unterlagen an die Geschäftsstelle der DGAI:
1) einen Antrag auf Vorab-Begutachtung
2) eine Zusammenfassung des Forschungsvorhabens mit Angabe des Forschungsgebiets und der
zu verwendenden Methoden
3) den nach den Richtlinien der DFG gestellten und formatierten Antrag
4) 2 Vorschläge über gewünschte beratende Experten.
Diese müssen nicht DGAI-Mitglieder sein. Sie dürfen nicht Kooperationspartner des Antragstellers
oder in seinem unmittelbaren Umfeld tätig sein.
Die Vorsitzenden des WAKWIN sehen die Zusammenfassung des Forschungsvorhabens und bei
Bedarf nach Rücksprache und Zustimmung der Antragsteller den vollständigen Antrag ein. Sie entscheiden,
ob einer Vorab-Begutachtung zugestimmt wird und welcher der vorgeschlagenen Experte
die Vorab-Begutachtung durchführen soll.
Der Experte muss sich verpflichten, den Antrag innerhalb von 3 Monaten zu begutachten und im Falle
seiner späteren Bestimmung als DFG-Gutachter für diesen Antrag die entsprechende Begutachtung
abzulehnen.
Die Geschäftsstelle der DFG soll über das Programm vor seiner Veröffentlichung informiert werden
und um eine Stellungnahme gebeten werden.

6) Internetauftritt des WAKWIN
Herr Dr. Stehr und Herr Dr. Thal haben eine Internet-basierte Kommunikationsplattform für den Arbeitskreis
entwickelt und stellen diese vor.
Die Adresse der Homepage ist http://www.wakwin.de
Die Plattform ist nach erfolgreicher Registrierung durch Angabe von Benutzername, Passwort und
Email für Mitglieder der DGAI zugänglich. Nach Anmeldung betritt der Benutzer den geschützten Bereich.
Alle registrierten Mitglieder können den Inhalt der Seite gestalten und verändern. Alle Änderungen
sind in einer Historie hinterlegt und mit den entsprechenden Benutzernamen verknüpft (WIKIPrinzip).
Das Menü enthält die Kategorien WAKWIN, Meine Einstellungen, Wiki Handbuch, Bildersammlungen,
Foren, Linkverzeichnis.
WAKWIN ist die Hauptebene des Arbeitskreises. U.a. können sich hier einzelne Standorte nach einem
vorgegebenen Standard (Abrufen von Vorlagen) präsentieren. Außerdem können Benutzerlisten und
ein allgemeiner Kalender eingesehen und gestaltet werden.
Im persönlichen Bereich kann jeder Benutzer eine persönliche Seite einrichten und anderen Benutzern
Informationen zur Verfügung stellen.
Die Seite des Arbeitskreises auf der Homepage der DGAI soll mit der Homepage des WAKWIN verlinkt
werden.
Die Internetplattform soll durch eine Publikation in Anästhesiologie & Intensivmedizin vorgestellt werden.

7) Treffen des WAKWIN anlässlich der Wissenschaftlichen Arbeitstage der DGAI
Am Vorabend der Wissenschaftlichen Arbeitstage der DGAI in Würzburg (Donnerstag, 22. Februar
2007) soll ein Treffen des WAKWIN in Würzburg stattfinden, an dem der Arbeitskreis über seine Aktivitäten
und Vorhaben berichtet. Zuvor wird sich der Arbeitskreis zunächst im engeren Kreis treffen.

8) Fund-Raising
Frau Prof. Nau greift einen Vorschlag von Prof. Reinhart auf der Präsidiumssitzung auf, einen DGAIForschungsfonds
zu schaffen, der aus Fund-Raising-Einnahmen und Industrie-Geldern gespeist wird
und aus dem u.a. Programme des WAKWIN unterstützt werden können.
Auf dem Treffen des WAKWIN am Vorabend der Wissenschaftlichen Arbeitstage der DGAI in Würzburg
soll eine Arbeitsgruppe gebildet werden, die ein Fund-Raising-Konzept für einen Forschungsfonds
entwickelt.

9) Flyer
Auf dem DAC2007 in Hamburg will der Arbeitskreis sich, seine Aktivitäten und seine Programme in
einem Flyer vorstellen und damit für Unterstützung und um Mitglieder werben. Herr Dr. Francis wird
beauftragt, den Flyer und ein ansprechendes und geeignetes Logo für den Arbeitskreis zu entwerfen.
Der Druck könnte von MCN übernommen werden. Herr Prof. Roewer wird nach Möglichkeiten für eine
Finanzierung des Drucks suchen.
Um 14:00 Uhr schließt Herr Prof. Roewer die Sitzung, dankt den Teilnehmern nochmals herzlich für
ihr Kommen und ihre engagierte Mitarbeit und wünscht allen eine gute Heimreise.
Für die Richtigkeit:
Prof. Dr. med. Carla Nau
Erlangen, 21.02.2007


Zu dieser Seite haben beigesteuert: Serge Thal .
Seite zuletzt geändert: am Samstag, 06. September 2008 22:39:25 CEST von Serge Thal. (Version 2)