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DFG_Vorbegutachtung

DFG Antragsvorprüfung

Um die Antrags- und Bewilligungsquoten für Forschungsanträge an die DFG aus dem Bereich Anästhesiologie zu steigern, initiiert und koordiniert WAKWIN mit Unterstützung der DGAI ein Programm zur Antragsberatung beim Stellen von DFG-Forschungsanträgen.

Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler mit abgeschlossener Promotion, die Mitglieder der DGAI sind und alle Kriterien für eine Antragstellung auf Sachbeihilfe bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft erfüllen. Bevorzugt werden nicht habilitierte Nachwuchswissenschafler/innen und habilitierte Nachwuchswissenschaftler/innen, deren Habilitation nicht länger als 5 Jahre zurück liegt.

Anforderungen an das Projekt

Das Forschungsvorhaben muss von hoher wissenschaftlicher Qualität und Originalität auf internationalem Niveau sein.

Art und Umfang der Förderung

Für die Antragsberatung für einen DFG-Antrag gewährt die DGAI einem beratenden Experten ein Honorar in Höhe von 500 €. Im Falle der Bewilligung des Antrags durch die DFG erhält der Experte zusätzlich ein Erfolgshonorar in Höhe von 500 €.

Form der Antragstellung, Auswahl der Experten, Ablauf der Antragsberatung

Der nach den Richtlinien der DFG gestellte und formatierte Antrag wird mit einer Bewerbung um Antragsberatung, sowie einer Zusammenfassung des Projekts und eines Fragebogens (siehe angehängte Datei unten) zum Forschungsvorhaben an die Geschäftsstelle der DGAI gesendet.
Die Antragsteller müssen in ihrer Bewerbung an die DGAI bereits zwei geeignete beratende Expertinnen oder Experten vorschlagen. In der Regel sollten die gewünschten Expertinnen oder Experten bereits zum Zeitpunkt der Antragstellung einer Antragsberatung zugestimmt haben. Die Expertinnen oder Experten müssen nicht DGAI-Mitglieder sein. Sie dürfen weder Kooperationspartner noch im unmittelbaren Umfeld des Antragstellers oder der Antragstellerin tätig sein.
Die Vorsitzenden des WAKWIN sehen die Zusammenfassung des Forschungsvorhabens ein und bei Bedarf, nach Rücksprache und Zustimmung der Antragsteller, den vollständigen Antrag. Sie entscheiden, ob eine Antragsberatung gewährt wird und welcher der vorgeschlagenen Experten die Antragsberatung durchführen soll.
Die Experten müssen sich per Vertrag verpflichten, den Antrag innerhalb von drei Monaten zu begutachten und im Falle einer späteren Bestimmung als DFG-Gutachter für diesen Antrag die entsprechende Begutachtung abzulehnen.
Die Experten können im Verlauf der Begutachtung mit den Antragstellern in Kontakt treten. Abschließend muss ein schriftliches Gutachten verfasst werden, das der Geschäftsstelle der DGAI nachrichtlich zugesendet werden muss. Nach Eingang des schriftlichen Gutachtens erfolgt die Entlohnung der Experten. Die Frist für ein Gutachten verlängert sich entsprechend um die Zeit, die die Antragsteller zur Umsetzung von Änderungsvorschlägen der Experten benötigen.

Antragfristen

Anträge können jederzeit gestellt werden. Pro Jahr sollen bis zu 20 Antragsberatungen gefördert werden.

Qualitätssicherung

Sowohl Antragsteller als auch Experten werden nach Abschluss der Antragsberatung schriftlich zum Ablauf des Verfahrens und zur Qualität des Antrags bzw. des Gutachtens mit Hilfe eines Fragebogens befragt und um eine Bewertung des Programms gebeten. Die Antragsteller werden gebeten, der Geschäftsstelle das Ergebnis einer späteren DFG-Begutachtung unverzüglich mitzuteilen.
Die erhobenen Daten werden anonymisiert, ausgewertet, dem Präsidium der DGAI vorgelegt und einmal jährlich in Anästhesiologie & Intensivmedizin und auf der Homepage des WAKWIN veröffentlicht.
Der WAKWIN und die DGAI behalten sich vor, das Programm jederzeit vor dem Hintergrund sich wandelnder Rahmenbedingungen zu modifizieren.


Zu dieser Seite haben beigesteuert: Berthold Drexler und Serge Thal .
Seite zuletzt geändert: am Montag, 04. April 2011 11:31:46 CEST von Berthold Drexler. (Version 13)